An einen „unbekannten“ und mutigen Unternehmer:




Hotellerie, Gastronomie und somit der gesamte Tourismusbereich erleben in den letzten Jahren einen enormen Umbruch. An jeder Ecke eröffnet ein neues Lokal, eine neue Bar oder ein neues Restaurant mit exotisch ausländischen Spezialitäten. Hotels der Luxusklasse schießen aus dem Boden wie Pilze nach einem warmen Sommerregen. Und eines ist auffällig, wo früher der Gast seinem Lieblingslokal über Jahre hin treu war, oder der Urlaubsgast in ein und dasselbe Hotel, und damit in immer das gleiche Feriengebiet reiste, da scheint es seit einigen Jahren keine Regeln mehr zu geben, an die sich die Gastronomie klammern könnte. Lokale und Hotels werden vom Gast fast täglich gewechselt, er ist scheinbar immer auf der Suche nach dem Neusten, Besten, Lustigsten, Attraktivsten, Actionreichsten, Amüsantesten, Aufregendsten, Üppigsten, Billigsten, Teuersten, Unterhaltsamsten, usw., usw.,


SCHON HABEN SIE DAS WICHTIGSTE GELERNT!

Denn, das ist nicht scheinbar so – es ist genauso!! Denn genau diese Aufzählung einfach und klar zeigt, worauf es heutzutage in der Gastronomie ankommt. Nicht die 1000ste Pizzeria ist gefragt, sondern die erste Pizzeria die z.B: singende Kellner zu bieten hat, oder die die erste Familienpizza mit 1 Meter Durchmesser auf der Speisekarte stehen hat. Darauf kommt es heutzutage an. Nicht nachmachen ist gefragt – sondern „anders machen“. Und damit haben Sie auch schon mein persönliches Kreativitätscredo erfahren, das für mich nicht nur in der Gastronomie Anwendung finden sollte, sondern in den meisten Bereichen der Wirtschaft und natürlich auch der Werbung. Denn auch der beste Werbefachmann kann keine Wunder bewirken. Er kann nur versuchen „Ihr Angebot“ bestmöglich anzubieten, zu bewerben und damit schlussendlich zu verkaufen. Wenn Sie aber kein „Bestmögliches Angebot“ bieten können, dann wird durch gute Werbung Ihr Umsatz nur für ein paar Tage, Wochen oder Monate steigen (wenn überhaupt). Wenn Ihre Gäste aber dahinter kommen, dass Ihr Eisbein, Ihr Wiener Schnitzel oder Ihr Wein nicht zumindest gleich gut sind, wie das Wiener Schnitzel das Ihr Gast bei seinem letzten Urlaub in Österreich gegessen hat, oder die Stimmung in Ihrer Diskothek nicht so ausgelassen war wie in der irren Disco auf Mallorca, tja, dann werden Sie diesen „neuen“ Gast sehr schnell wieder verlieren. Und glauben Sie mir, diesen einmal „enttäuschten“ Gast wieder zu bekommen, ist – auch mit der besten Werbung - nahezu unmöglich.











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Was will der Gast?




Prognosen über den Gast der Zukunft, ja sogar über das Gästeverhalten im kommenden Urlaubsjahr werden genauso schnell ad absurdum geführt, wie sie von den Marktforschungsinstituten veröffentlicht werden. Es gibt keine fixe Größe mehr. Der Konsument – der Gast – macht was er will. Kein Wunder, dass sich da viele „Alte Hasen“ der Branche fragen, wo das hinführen soll.


Eines kann dieses Büchlein auf keinen Fall – Erklärungen für diese Veränderung finden. Denn damit sollten sich Tourismus-, Meinungs- oder Verhaltensforscher auseinandersetzen. Für Sie als ambitionierter Hotelier, Gastwirt, oder natürlich auch Golfplatzbesitzer, für Sie also, stellt sich einzig die Aufgabe:


Blitzschnell auf die neuen Trends und Gegebenheiten reagieren!

Oder vielfach auch nur – diese Trends und Strömungen – nicht um Jahre zu verschlafen. Denn die Veränderung des Freizeitverhaltens und damit auch die geänderte Nutzung von gastronomischen und touristischen Einrichtungen, hat sich schon seit Jahren abgezeichnet. Niemand kann sagen – er hätte es nicht gewußt. Alle Wissenschaftler haben den Zukunftstrend – mehr Freizeit und auch Gastro-Entertainment – vorausgesagt (einer der wenigen Trends, die auch tatsächlich so stark wie vorhergesagt eingetroffen ist).


Einige Beispiele gefällig:

In New York gibt es heute extrem erfolgreiche Lokale die singende Kellner beschäftigen.

Ein Lokal in dem nur Zwillinge servieren.

Ein Lokal – in dem ich schon selbst einen amüsanten Abend mit meiner Frau verbracht habe – ein Lokal in dem ausschließlich schrille Drag-Queens, also Transvestiten servieren.


Und genau das ist der zukünftige Schlüssel zum Erfolg. Ungewöhnliche Ideen!


Nur müßte der zukünftige Wirt oder Hotelier etwas Phantasie investieren um das z.B. Bayern-München-Lokal in Blau/Weiß zu gestalten und auch die Geduld, sich auf die Suche nach echten Trikots der Spieler (vielleicht mit Autogrammen) oder in wichtigen Spielen verwendete Bälle, zu machen. Im Bayern-Lokal könnten z.B. alle Spiele übertragen werden oder auch die besten Ausschnitte und Spielzüge auf einer Videokassette

zusammengeschnitten werden und jederzeit für die Gäste – zum Studium – zur Verfügung stehen. Na ja, und hin und wieder gibt es natürlich Autogrammstunden mit einem Spieler. Bei Gewinnspielen werden Fragen zum Verein gestellt oder zum Ausgang eines Spiels und als Preise Reisen zu den verschiedenen Spielen verlost.


Kurz gesagt: „Sie sind Ihres Glückes Schmied“ und: gerade jetzt – oder noch besser – in naher Zukunft, wird in der Gastronomie enorm viel umgesetzt und verdient werden. Es kommt dabei nur auf eines an: Kreativität!


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