Ein letzter Schlaf


Eine Zigarette in meiner Welt,

in der allein

ich eingehöhlt.

Der Rauch hebt sich

verflüchtigend

in den Raum,

winkt mir

zum Abschied

und

verweht

mit seiner Endlichkeit,

ungeliebt,

denn er hat meine Blumen für den Tod

vergessen,

der die Erinnerungen an mich

nicht aus der Hand geben will

Reise im faden Nichts


Allein

auf einer Holzbank

an einer einsamen Haltestelle

spielt der Wind mit mir und meinem Haar.

Er wirbelt Gedankensträhnen auf,

durchkreuzt und -quert

mein müdes,

durchs Leben schmerzgesottenes Herz

und trägt in mein Bewusstsein,

dass es erst ein retrospektives Bedauern gibt

um endlich im ewig währenden Schlaf

wandelnd

den verlockenden Ködern des Todes

nachzugeben

jetzt da Du mich nie wieder lieben wirst,

jetzt da die Quintessenz meiner Reise im faden Nichts

auf einer Holzbank

an einer einsamen Haltestelle

redundant verraucht…

ohne gar billiges Kondensat an der übermächtigen Grabplatte

menschlicher Endlichkeit

geworden zu sein…

Tattus


Noch einmal

den leichtspitzzarten Glanz

deiner

mir mit jeder Regung

wohlschauerimpulsiv

den Kummer aus meiner Haut zu fahren

sich lackierten Fingernägel

verfolgen.

Einmal noch

deine Hände fest in den meinen,

sie niemals mehr

allein

ihrem Schicksal

zu überlassen, und

von der Makellosigkeit jeder Faser

deiner neue Maßstäbe in Spitze setzenden Haut

grausamen Weltlichkeiten

entfliehen und

in deinen Augen lesen, dass

nie wieder ein philosophisches Buch mir helfen kann...